Netzworkingkurs – ein Fazit

Nun ist der Netzworkingkurs also schon zu Ende. Im großen und ganzen kann ich sagen, dass mir der Kurs Spaß gemacht hat. Ich hätte nicht gedacht, dass ich Spaß am bloggen bekommen könnte, aber zumeist fällt mir doch mehr ein, als zuerst gedacht.

Bei den Lektionen gab es einiges, was ich schon kannte, aber auch vieles, was ich gar nicht kannte oder von dem ich nur mal gehört hatte, aber es noch nie probiert hatte. Es war also auf jeden Fall eine lohnende Arbeit. Ob man wirklich alles im Büchereialltag nutzt, glaub ich nicht, aber das muss ja auch nicht.

Viel Spaß hat mir vor allem die Lektion mit den Tools, wie wordle gemacht. Aber auch die ersten Lektionen zum Einrichten des Blogs waren sehr hilfreich.

Im großen und ganzen hat der Kurs die Erwartungen erfüllt. Was mir fehlte, waren einige weitere Infos z.B. zu Instagram, google+ etc. Instagram finde ich z.B. viel wichtiger als Tumblr. Auf Dauer sind wahrscheinlich auch Apps für Tablets und Smartphones ein wichtiger Bestandteil für diesen Kurs.

In der Regel waren die Lektionen ausführlich erklärt. Das manchen Informationen nur auf englischsprachigen Websites zur Verfügung stehen, liegt in der Natur der Sache, machte es aber manchmal auch beschwerlich. Auch die rechtlichen Fragen sind natürlich nicht mal eben weg zu lesen und zu verstehen, aber natürlich notwendig und wichtig.

Ich hoffe und wünsche mir, dass möglichst viele Mitarbeiter*innen in Bibliotheken diesen Kurs mitmachen, da hier wichtige Grundlagen vermittelt werden, die möglichst viele kennen sollten.

Insgesamt habe ich festgestellt, dass die Beschäftigung mit Social Media, Planungen der Bibliothek von morgen und moderne Techniken, wie der Einsatz von Tablets und Apps in der Bibliothek einen ein wenig für die klassischen Aufgaben verdirbt. Jedenfalls habe ich für mich gemerkt, dass mir die Vorträge und Workshops auf dem Bibliothekartag in Leipzig mehr gegeben haben, als der Besuch der Buchmesse. Die Beschäftigung mit dem Medium Buch ist bei meiner Arbeit immer noch wichtig, nimmt aber nicht mehr den Stellenwert ein, wie früher.

 

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Weltenbauen

In der letzten Lektion im Netzworking-Kurs geht es um Weltenbauen. Ich habe mir verschiedene Seiten der angebotenen Links angesehen und dabei festgestellt, dass dies nun wirklich nicht meins ist. Zum einen bin ich kein großer Freund der Fantasy-Literatur, zum anderen habe ich weder Zeit noch Interesse, mir zu fiktiven Welten noch weitere Informationen einzuholen geschweige denn, welche zu schreiben. Aber ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Akribie und Fantasie Menschen sich hier einbringen.

Für die echten Fans der Serien ist dies jedoch eine große Spielwiese, auf der man sich austoben kann. Man kann sicherlich in der Bücherei den ein oder anderen mal auf diese Seiten hinweisen, aber vermutlich werden die meisten echten Fans wissen, dass es solche Seiten gibt.

Als Veranstaltung kann ich mir das persönlich nicht vorstellen, aber wenn man eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter hat, der sich da gut auskennt und Spaß daran hat, wäre sicher auch eine Veranstaltung in der Bücherei dazu möglich. Mann muss aber dafür vermutlich die nötige Euphorie mitbringen

LibraryThing

Die Einbindung von LibraryThing in den Opac ist natürlich eine feine, aber leider auch recht teure Angelegenheit. Deshalb haben wir darauf bislang (mal abgesehen von den technischen Schwierigkeiten) verzichtet.

Zu Beginn unserer Facebookseite, als wir noch regelmäßig Medienneuheiten dort veröffentlicht hatten, haben wir zu den Titeln jeweils auch eine Verknüpfung zu LibraryThings hergestellt. Das war allerdings auch nicht ganz unaufwendig…

Schön wäre es, wenn Bibliothekskataloge kostenfrei auf solche Angebote zugreifen könnten. Ein Mehrwert für die Leserinnen und Leser wäre es allemal.

 

Social reading 2.0

Lesen im 21. Jh. ist tatsächlich schon länger ein Austausch. Man beachte die schon seit Jahren existierenden Leserkritiken bei Amazon und co.  Von lovelybooks hatte ich natürlich schon gehört, aber nie wirklich dort gestöbert. Die anderen Seiten waren mir noch nicht bekannt.

Nachdem ich mal zu einem Titel, den ich gerade selbst lese, gesucht habe, habe ich auf lovelybooks und goodreads viele Leserstimmen dazu gefunden, auf book-date keine einzige. dafür aber auf goodreads viele englischsprachige und weil es sich um einen Krimi aus Skandinavien handelt, viele Rezensionen in norwegisch, schwedisch etc.

Deshalb finde ich für mich am ehesten lovelybooks am interessantesten, auch wenn dort eine große Verlagsgruppe hinter steht.

Risiken und Nebenwirkungen… Tja, wenn man in Netz etwas schreibt, dann muss man damit rechnen, dass es jemand liest. Also schreibt man nur das, was man auch preisgeben will. Ich halte das bei Buchbesprechungen für kein so großes Risiko. Mir fehlt allerdings die Zeit, mich nach dem Lesen auch noch hinzusetzen und eine vernünftige Besprechung zu verfassen.

Online-Buchclubs nur mit Lesern aus der Bücherei halte ich nicht für eines der wichtigen Projekte, da die Anzahl der Rezensionen dann wahrscheinlich doch eher klein ist. Aber vielleicht kann man im Gespräch den ein oder anderen auf die bestehenden Portale aufmerksam machen.

Spaß mit bewegten Bildern

Wenn man mal ein wenig auf Youtube stöbert, findet man wirklich massenhaft unnützes Videos, aber eben auch das ein oder andere nützliche. So ging es mir, als ich letztens unseren alten Küchenstuhl neu leimen musste. Ein freundlicher Handwerker hat in einem fast 20 minütigen Video wirklich jeden Schritt genau gezeigt und erklärt. Das kann kein Buch leisten.

Erster Teil des Reparaturvideos

Auch zum Thema Obstbaumschnitt gibt es durchaus nützliche Videos auf Youtube. Auch hier ist ein Buch nur zweite Wahl.

Natürlich stöbere ich auch gern mal nach Musik auf Youtube. Da die Ausleihe von Musik-CDs stark rückläufig ist, haben wir den ein oder anderen Kunden schon mal auf Youtube oder andere Kanäle verwiesen.

Nervig finde ich die Werbung und auch die Suchfunktion bei Youtube ist gewöhnungsbedürftig, da immer auch viel gefunden wird, was man eigentlich gar nicht haben will.

Ob die zahlreichen Videos zu Büchern wirklich hilfreich sind, weiß ich nicht. Mich hat es jedenfalls nicht interessiert, welche Bücher die junge Frau in einem der Beispielfilme, warum auf einem Bücherflohmarkt einer Bibliothek gekauft hat….

 

Fotos bei Flickr und die Problematik der Bildrechte

Manchmal ist es ja hilfreich, wenn man mit den Hausaufgaben etwa im Rückstand ist bzw. eine Aufgabe mal übersprungen hat, um sie dann jetzt nachzuholen. So kann ich mit diesem Beitrag gleich die Aufgabe von dieser Woche mit erledigen 😉

Beim Stöbern nach Bildern von Bibliotheken mit cc-Lizenz viel mir gleich dieses Bild aud er Helene-Nathan-Bibliothek in Berlin ins Auge, weil hier eine wunderbare Möglichkeit der Frontalpräsentation von Büchern gezeigt wird.

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CC-BY-SA by Charlotte Henard

Der Umgang mit Bildrechten im täglichen Arbeitsalltag ist tatsächlich eine schwierige Sache. Vermutlich gibt es in sozialen Netzwerken täglich mehrere Millionen Rechtsverstöße. Aber es ist sicherlich sinnvoll, da ein Augenmerk drauf zu haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spaß mit Generatoren

Die Aufgabe von dieser Woche aus dem Netzworkingkurs macht mir wieder viel Spaß. Wir dürfen verschiedene Generatoren ausprobieren.

Wordle gefällt mir ja schon ganz gut, aber in diese Richtung gibt es noch weitere Generatoren, wie z.B. Tagxedo mit dem man auch schöne Sachen machen kann.

Ich habe einfach mal ein bisschen gespielt und einige Ergebnisse sieht man jetzt hier in den Bildern:

Letzteres Bild ist natürlich dem Wetter draußen geschuldet…

Auch das Keepcalmstudio wollte ich mir immer schon mal angesehen haben, aber wie das so ist, es fand sich nie Zeit dafür. Auch da sind für die Facebook-Seite durchaus mal brauchbare Schilder machbar, die schnell gemacht sind und doch noch halbwegs gut aussehen.

Für unser Gamingprojekt haben wir (bzw. die Claudia) mit Tagxedo eine Grafk erstellt, die nun unser Roll-Up-Banner für das Projekt ziert. Es finden sich auf jeden Fall immer wieder sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für diese Spielereien

 

Terminfindung, Twitterwall, Feedbackr oder Storify

Vier unterschiedliche Dienste waren in der letzten Woche das Thema im Networking-Kurs.

Ohne den Terminfinder könnten die Termine für das Projekt mit 13 Bibliotheken wohl kaum gemanagt werden. Selbst wenn ich einen Termin mit einer Gruppe im privaten Bereich koordinieren will, nutze ich entweder doodle oder den Terminplaner.nrw. Innerhalb der Bücherei können wir uns zur Zeit noch unter uns drei Hauptamtlichen direkt absprechen…

Die Twitterwall finde ich ein schönes Tool, wenn man denn eine Veranstaltung hat, wo es passt. Das könnte ich mir für gewisse Diskussionsveranstaltungen durchaus vorstellen.

Feedbackr ist ein einfach umzusetzendes Tool für ein Feedback. Ich weiß allerdings nicht, ob da wirklich viele Rückmeldungen kämen. Aber einen Versuch werden wir bestimmt mal machen.

Storify macht für mich nur Sinn, wenn man tatsächlich mal eine Veranstaltung hat, bei der auf verschiedensten Plattformen etwas dazu veröffentlicht wurde und man dieses dann für die Ewigkeit zusammenführen möchte. Bislang gab es sowas bei uns aber nicht und im Moment sehe ich das auch noch nicht. Aber vielleicht im Rahmen des Gamingprojektes beim abschließenden Battle?

 

 

 

Wikis

So ein Wiki schwebt mir schon lange für die Arbeit in der Bücherei vor.

Gerade für die Erläuterungen zu Tätigkeiten in der Bücherei erschien mir so ein Wiki ideal.

Was hat mich davon abgehalten? Ganz einfach: Wir sind nur drei hauptamtliche Kräfte in der Bücherei und da können wir uns bei den Tätigkeiten noch gut mündlich absprechen.

Ein Mitarbeiterhandbuch ist also für die 44 Ehrenamtlichen, die bei uns im Ausleihdienst, in der Medienbearbeitung und beim Zurückstellen der Medien mitarbeiten sinnvoll. Aber da ist einfach das Problem, dass wir Mitarbeiter*innen von 12 bis 74 haben, die nicht alle total fit im Umgang mit IT sind. Deshalb ist das klassische gedruckte Handbuch dann doch die einfachere Lösung für uns gewesen, zumal ja nicht alle Ehrenamtlichen immer einen Zugang zu einem Rechner haben, um mal eben im Wiki etwas nachschlagen zu können.

Etherpads

Die zur Zeit im Netzworkingkurs gestellten Hausaufgaben sind (zum Glück) nicht alles Neuland für mich. Das hat aber auch zur Folge, dass ich mit den Hausaufgaben, nämlich hier was dazu zu schreiben, etwas im Rückstand bin.

Egal: Den Dienst eines Etherpads, also eines Textes, an dem alle zeitgleich mitschreiben können, habe ich zu ersten Mal bei unseren Gamingprojekt kennengelernt. Der Vorteil ist einfach, dass bei fünf beteiligten Büchereien alle an der Ideensammlung mitwirken konnten, ohne, dass immer ein aktuelles Dokument verschickt werden musste.

Also für solche Projekte, an denen Teilnehmer*innen mitwirken, die an verschiedenen Orten sind, finde ich den Dienst super. Für gestaltete Dokumente eignet er sich natürlich nicht besonders.

Innerhalb unserer Einrichtung weiß ich noch nicht, ob das wirklich sinnvoll und nötig ist. Aber wir werden sicherlich in unserem kleinen Team mal überlegen, ob es sinnvolle Anwendungen dafür gibt.

Test